Wir halten uns an die Verbraucherkreditrichtlinie

Am 11. Juni 2010 ist die Verbraucherkreditrichtlinie in Kraft getreten, die Kreditanbieter verpflichtet, genaue Angaben zu Konditionen und Bedingungen des angebotenen Kredits zur Verfügung zu stellen. Auch Ratenkredite sind von den gesetzlichen Vorgaben nicht ausgeschlossen. Diese beinhalten unter anderen genauen Angaben zu Sollzinsen und effektiven Zinsen, aber auch verpflichtet sie Kreditanbietern, diejenigen Zinsangaben bereitzustellen, die für mindestens zwei Drittel der Kreditnehmer gelten.

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht wurde die Richtlinie 2008/48/EG vom 23.04.2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates, kurz Verbraucherkreditrichtlinie, in Deutschland rechtlich umgesetzt.

Die Verbraucherkreditrichtlinie hat für alle Kreditgeber und Kreditnehmer in Deutschland Gültigkeit. Vor allem sind Konsumentenkredite wie Ratenkredite und Dispositionskredite davon betroffen. Zwingend notwendig für die Greifung der Verbraucherkreditrichtlinie ist eine Befristung der vertraglich vereinbarten Laufzeit.

Gemäß der Verbraucherkreditrichtlinie müssen somit unter anderem der Sollzinssatz, der Nettodarlehensbetrag und der effektive Jahreszins genannt werden. Beim Sollzinssatz ist zudem anzugeben, ob die Sollzinsen gebunden, veränderlich oder kombiniert sind und welche etwaigen Zusatzkosten zu entrichten sind.

Auch wir halten uns strikt an die Verbraucherkreditrichtlinie. Demnach können Sie bei unseren Beispielrechnungen alle gesetzlich vorgegebenen Angaben finden. Sollten Sie dennoch Fragen haben, sind wir gern bereit, Ihnen diese zu beantworten.

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